Nach Neuaufnahme 2014 der Stadt Groitzsch in das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (SOP) erfolgte mit Zuwendungsbescheid der SAB vom 20.10.2020 die 
Überführung in dasProgramm„Lebendige Zentren“ (LZP) und damit in die neue Programmstruktur der Städtebauförderung von Bund/Land. Damit wird im unveränderten Fördergebiet „Zentrum Groitzsch“ die Fortsetzung der städtebaulichen Erneuerung gewährleistet.
Ziel des Programms ist die Stärkung, Revitalisierung und der Erhalt von Stadt- und Ortskernen und ihre Entwicklung zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur in Nachfolge und Ergänzung des SOP.
Schwerpunkte in Groitzsch bestanden bisher in der Umnutzung des Obergeschosses im Sebastians Hof zur neuen Kita „Schilfkörbchen“, der Sanierung des Sportlerheims (Restaurant maximilian‘s), Erneuerung der öffentlichen Toilette am Markt/Zeitzer Straße sowie der Hortaufstockung in der Altenburger Straße. Nach Grunderwerb und Entkernung/Teilabbruch wird für die verbliebene Laufzeit bis voraussichtlich 2024 derzeit die Sanierung des Volkshauses sowie des Museumkomplexes am Turmplatz vorbereitet. Das Programm bot auch die Möglichkeit der Förderung der Sanierung von privaten Gebäuden im Fördergebiet, was elf Eigentümer genutzt haben.
Dazu wurde bisher ein Förderrahmen zusammen mit dem SOP von ca. 12,4 Mio. Euro bewilligt, wovon 8,7 Mio. Euro Finanzhilfen von Bund und Land sind. Diese Mittel werden von Bund, Freistaat und der Stadt selbst bereitgestellt.
Für Fragen steht das Bauamt, Herr Schmidt - Tel: 45-147, sowie der Sanierungsträger DSK, Herr Straßburger -Tel. 0341-3098331, zur Verfügung.